Satzung

VON AKIM DEUTSCHLAND
(VEREIN ZUR F�RDERUNG UND REHABILITIERUNG GEISTIG BEHINDERTER IN ISRAEL)

§ 1

1. Name des Vereins: Der Verein tr�gt den Namen �Akim Deutschland (Verein zur F�rderung und Rehabilitierung geistig Behinderter in Israel)� Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

2. Sitz des Vereins: Der Verein hat seinen Sitz in Bad Homburg.

3. Zweck des Vereins: Akim Deutschland (Verein zur F�rderung und Rehabilitierung geistig Behinderter in Israel) e.V. verfolgt ausschlie�liche und unmittelbar mildt�tige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbeg�nstigte Zwecke� der Abgabenordnung.

Zweck des Vereines ist die Unterst�tzung hilfsbed�rftiger Personen, n�mlich geistig Behinderter in Israel. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die F�rderung von Akim Israel, dem Israelischen Verband zur Rehabilitierung geistig Behinderter in Israel mit Sitz in Pinchas Rosen St. 69, 69410 Tel Aviv, Israel, indem der Verein Mittel zur F�rderung von Akim Israel beschafft und an Akim Israel weiterleitet. Akim Israel ist Mitglied der Internationalen Liga der Vereinigung f�r geistig Behinderte. Die Betreuung durch Akim Israel erfolgt in ganz Israel in �ber 60 Zweigstellen, n�mlich in Tagesheimen und Kinderg�rten, Ausbildungszentren, Besch�tzenden Werkst�tten, Heimen f�r arbeitende Erwachsene, Gemeinschaftszentren, Ferienlagern, durch Elternberatung, u. v .m. Ferner wird der Satzungszweck auch durch jede andere geeignete F�rderung der Aktivit�ten von Akim Israel verwirklicht, beispielsweise durch die Vermittlung von Patenschaften f�r von Akim Israel betreute Personen und Personengruppen sowie Einrichtungen von Akim Israel (wie H�user, Anlagen etc.), die Beschaffung von Spielzeug und Lernmitteln, die Werbung f�r Akim Israel in Deutschland durch Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, das Kn�pfen von Kontakten zu Sponsoren, privaten Spendern, Pers�nlichkeiten in Politik und Wirtschaft etc.

§ 2

Der Verein ist selbstlos t�tig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3

Mittel des Vereins d�rfen nur f�r satzungsgem��e Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der K�rperschaft fremd sind, oder durch unverh�ltnism��ig hohe Verg�tungen beg�nstigt werden.

§ 5

Bei Aufl�sung des Vereins oder bei Wegfall steuerbeg�nstigter Zwecke f�llt das Verm�gen des Vereins an die J�dische Gemeinde Frankfurt am Main, K.d.�.R., Westendstra�e 43, 60325 Frankfurt am Main, die es unmittelbar und ausschlie�lich f�r gemeinn�tzige, mildt�tige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 6

Mitgliedschaft

�ber die Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag. Sie wird beendet durch schriftliche Austrittserkl�rung, durch Tod oder durch Ausschluss aus wichtigem Grunde. �ber den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Die Austrittserkl�rung ist nur zum Jahresschluss unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen m�glich. Mitglieder k�nnen nat�rliche und juristische Personen sein.

§ 7

Organe des Vereins sind:

1. Der Vorstand.
2. Die Mitgliederversammlung.

§ 8

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens vier, aber h�chstens 9 Beisitzern, von denen je einer von der Mitgliederversammlung durch Einzelwahl zum stellvertretenden Vorsitzenden, zum Justitiar und zum Kassenwart bestimmt wird. Der Vorstand wird f�r die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gew�hlt. Er bleibt nach Ablauf der Wahlperiode gesch�ftsf�hrend bis zur �bernahme der Gesch�fte durch den neu gew�hlten Vorstand im Amt.

§ 9

Der Verein wird gerichtlich und au�ergerichtlich durch den Vorsitzenden oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.

§ 10

Aufgaben des Vorstandes:
1. Der Vorstand f�hrt die laufenden Gesch�fte des Vereins sowie die Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Er trifft seine Entscheidung durch Mehrheitsbeschluss. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
2. Der Vorstand kann f�r die st�ndige Beratung in Steuer- und �hnlichen Angelegenheiten sowie f�r die Pr�fung der B�cher des Vereins einen besonderen Beauftragten bestellen.
3. Einmal im Jahr erfolgt im Rahmen einer ordentlich einberufenen Mitgliederversammlung eine Kassenpr�fung durch zwei Vereinsmitglieder, die nicht dem Vorstand angeh�ren und die von der Mitgliederversammlung zur Kassenpr�fung bestimmt worden sind. Den pr�fenden Mitgliedern sind dazu die gesamten Kassenunterlagen vorzulegen. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit Einblick in die Kassenunterlagen verlangen.
4. �ber die Beschl�sse des Vorstandes soll ein von dem Vorsitzenden und dem Protokollanten zu unterzeichnendes Protokoll angefertigt werden.
5. Der Vorstand oder sonstige Beauftragte des Vereins f�hren die Gesch�fte f�r den Verein ehrenamtlich. Auslagen werden aufgrund eines Vorstandsbeschlusses erstattet, soweit sie zur Erf�llung des Vereinszweckes erforderlich sind.

§ 11

Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorstand des Vereines mindestens einmal im Jahr einberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung und wenigstens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung. Wenn es das Interesse des Vereins erfordert, kann der Vorstand eine au�erordentliche Versammlung einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/10 der Mitglieder dies unter Angabe von Gr�nden schriftlich beantragt. In diesem Falle hat die Einberufung unter Mitteilung der Tagesordnung innerhalb einer Frist von einem Monat seit Antragstellung und unter Einhaltung einer Ladungsfrist von mindestens einer Woche zu erfolgen.

§ 12

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
1. die Wahl des Vorstandes und des Schriftf�hrers, der die Mitgliederversammlung protokolliert und nicht Mitglied des Vorstandes sein darf,
2. die Entgegennahmen von Erkl�rungen des Vorstandes, und besondere der Jahresabrechnung, des Gesch�ftsberichtes sowie die Entscheidung �ber die Entlastung des Vorstandes,
3. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplanes,
4. Beschluss �ber Satzungs�nderungen,
5. Beschluss �ber eine etwaige Aufl�sung des Vereines.
6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter f�hren den Vorsitz der Mitgliederversammlung.
7. Bei Abstimmungen hat jedes Mitglied eine Stimme.
8. �ber die Beschl�sse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.
9. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.
10. Eine �nderung der Satzung, des Vereinszwecks oder die Aufl�sung des Vereins k�nnen nur mit 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
11. Bei der Mitgliederversammlung stimmberechtigt sind nur anwesende Vereinsmitglieder. Anwesende Vereinsmitglieder k�nnen sich aber von h�chstens f�nf abwesenden Vereinsmitgliedern zur stellvertretenden Stimmabgabe durch schriftliche und unterschriebene Vollmacht bevollm�chtigen lassen.

§ 13

Das Kuratorium


1. Der Vorstand kann Mitglieder, aber auch herausragende Pers�nlichkeiten, die dem Verein nicht angeh�ren, in das Kuratorium berufen. Die Berufung gilt f�r jeweils vier Jahre. Wiederberufung ist zul�ssig. F�r die Berufung ist ein einstimmiger Beschluss des Vorstands erforderlich. Mit seiner Berufung wird das Kuratoriumsmitglied Mitglied des Vereins. Die Mitgliederversammlung kann Vorschl�ge f�r die Berufung in das Kuratorium machen.
2. Das Kuratorium ber�t den Vorstand bei der Gestaltung der Vereinsarbeit, insbesondere bei der Verfolgung der Ziele, die dem Verein Ausstrahlung und Wirkung in der �ffentlichkeit verleihen. Die Mitglieder des Kuratoriums wirken als Botschafter des Vereines gegen�ber der �ffentlichkeit und setzen sich f�r dessen �ffentlichkeitswirksamkeit ein.
3. Das Kuratorium wird in besonderen F�llen durch einfachen Vorstandsbeschluss einberufen.

§ 14

Der Verein erh�lt seine Mittel durch Mitgliedsbeitr�ge und freiwillige Zuwendungen. Die H�he der Mitgliedsbeitr�ge wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Die dem Verein zuflie�enden Mittel sind nach Abzug notwendiger Ausgaben ausschlie�lich Akim Israel zuzuf�hren. Alle Spenden werden freiwillig und ohne Begr�ndung eines Rechtsanspruchs auf Leistungen des Vereins erbracht. Die Zahlung der Spenden ist durch Quittungen des Empf�ngers oder seines gesetzlichen Vertreters zu belegen.

§ 15

Bei Aufl�sung des Vereines durch den Beschluss der Mitgliederversammlung bestellt diese zugleich zwei Abwickler, welche die Liquidation vornehmen.

§ 16

Das Gesch�ftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Die vorliegenden Satzung wurde in der Versammlung vom 18.06.2008 in Bad Homburg einstimmig angenommen.



Aktuelles

AKIM Deutschland bringt Haggada heraus


Zum Fest der Freiheit hat AKIM Deutschland eine Haggada herausgegeben. Im Büchlein sind die Erzählung vom Auszug aus Ägypten, die begleitenden Texte und Gebete sowie die Anweisungen für den Pessach-Abend in Deutsch, Hebräisch und phonetischer Übertragung zu finden. Illustriert ist die Haggada von Künstlern des Vereins.

Weitere Informationen:
AKIM Deutschland bringt Haggada heraus - Jüdische Allgemeine (juedische-allgemeine.de)

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